„Tatsächlich muss der Verstehende sich von jeder naturwüchsig weiterlaufenden oder linear durchgesetzten Wirkungsgeschichte distanzieren. Er sollte die Polarisierungen sowohl auf der kulturendogenen Ebene transparent machen als auch mehrere interkulturelle Verstehenssituationen exemplarisch skizzieren. Das daraus resultierende Gegenwartsbewusstsein könnte historisch-anamnetisch und ebenso konfliktprophylaktisch ausgreifen. Jedenfalls wäre die kulturendogene Horizontbefangenheit durch mehrseitige Distanzen und Perspektivenwechsel aufzulösen.”